

Das Kunstwerk bietet keine festgelegte Geschichte oder eindeutige Botschaft, sondern ist ein Resonanzraum.
Abstrakte experimentelle Kunst ist eine Form der gegenstandslosen Kunst, in der Künstler durch das stetige und oft spontane Experimentieren mit formalen Mitteln und Techniken versuchen, neue visuelle und emotionale Räume zu erschaffen. Sie entfaltet ihre stärkste Wirkung in der Begegnung mit dem Publikum und unterscheidet sich hier deutlich von figurativer Kunst.
Es zwingt den Betrachter nicht zur Akzeptanz einer vorgefertigten Erzählung. Die Interpretation hängt stark vom Betrachter ab. Jeder bringt eigene Assoziationen, Erinnerungen und Emotionen ein, wodurch die Bedeutung des Werkes in der Auseinandersetzung entsteht.
Das Fehlen klar erkennbarer Motive kann anfangs verwirrend sein, fordert den Betrachter aber heraus, über traditionelle Sehgewohnheiten hinauszudenken. Man muss sich von dem Wunsch lösen, die Dinge im Bild erkennen zu wollen.































