top of page

MIT DER KUNST WOHNEN

Originalkunst im Wohnraum: Gemälde richtig platzieren und wählen

 

)Originalkunst im Wohnraum zu platzieren ist eine Entscheidung, die weit über Dekoration hinausgeht. Wer sich mit dem Thema „Originalkunst wohnen" befasst, wählt ein bestimmtes Lebensgefühl: das tägliche Zusammenleben mit etwas wirklich Einmaligem. Ein einziges echtes Gemälde verändert, wie ein Raum sich anfühlt, nicht nur wie er aussieht. Werke wie die abstrakten Originalgemälde von RIECKER.ART, Matthias Riecker entstehen nicht am Reißbrett, sondern aus einem körperlich-emotionalen Malprozess, der jedem Bild eine unverwechselbare Präsenz verleiht. Genau diese Präsenz ist es, die einen Raum dauerhaft verwandelt.

 

Was ein Originalgemälde im Wohnraum wirklich auslöst

 

Abstrakte Werke sind im Wohnumfeld besonders wirksam, weil sie dem Betrachter keine bestimmte Deutung vorschreiben. Ein abstraktes Gemälde verhält sich wie ein Fenster ohne festes Bild dahinter: Je nach Stimmung, Tageszeit und Blickwinkel entfaltet es jedes Mal eine neue Wahrnehmung. Das macht es langlebig im emotionalen Sinne, es „langweilt" nicht nach wenigen Monaten.

 

Hinzu kommt das, was kein Druck jemals leisten kann: die physische Präsenz des Originals. Texturen, Pinselspuren und Farbschichten eines echten Gemäldes erzeugen eine Tiefe, die der Raum buchstäblich spürbar macht. Eine Reproduktion zeigt ein Bild, ein Original ist im Raum. Dieser Unterschied klingt abstrakt, bis man ihn einmal nebeneinander erlebt hat. Wer Originalkunst im Wohnraum einbringt, investiert in genau diesen spürbaren Unterschied.

 

Originalkunst kaufen: Zuverlässige Quellen und worauf es ankommt

 

Für zeitgenössische abstrakte Originalgemälde, die als offene Resonanzräume konzipiert sind, lohnt sich der direkte Blick auf RIECKER.ART. Matthias Riecker ist Meisterschüler von Prof. Markus Lüpertz, einem der bekanntesten deutschen Gegenwartskünstler. Diese Auszeichnung ist kein leerer Titel: Meisterschüler werden von einem Professor persönlich ausgewählt und gefördert; die Meisterschülerschaft gilt als höchster akademischer Abschluss einer deutschen Kunstakademie. Rieckers Atelier befindet sich in Feldafing am Starnberger See, einer kulturell geprägten Region in Bayern.

 

Wer seinen Suchradius erweitern möchte, findet weitere seriöse Bezugsquellen auf Plattformen wie Artfinder, Singulart oder Artgato sowie auf offenen Atelierausstellungen und Jahresausstellungen von Kunstakademien. In Deutschland bieten zudem Kunstmessen wie die artmuc in München oder die Berliner Galerien rund um die Potsdamer Straße gute Einstiegspunkte. Beim Kauf gilt: vollständige Künstlerangaben, ein Echtheitszertifikat und eine transparente Preisgestaltung sind keine Extras, sondern Mindeststandard. Nach deutschem Kaufrecht haben Käufer bei mangelhafter Ware grundsätzliche Gewährleistungsrechte, achten Sie dennoch darauf, Provenienz und Echtheit vertraglich festzuhalten. Für wohnzimmertaugliche Formate zeitgenössischer Maler liegt ein realistischer Preisrahmen bei etwa 800 bis 3.000 Euro; großformatige Werke etablierter Künstler liegen entsprechend höher. Erschwingliche Originalkunst für die Wohnung findet sich besonders auf Atelierausstellungen und in Direktverkäufen der Künstler.

 
Kaufcheckliste: Diese Punkte sollten Sie prüfen

 

- Vollständige Künstlerangaben (Name, Atelier, Kontakt)

- Echtheitszertifikat mit Titel, Entstehungsjahr, Technik und Maßen

- Fotos der Rückseite des Werks

- Schriftlicher Kaufvertrag mit Echtheit und Provenienz als Vertragsbestandteil

- Transparente Preisgestaltung ohne Zeitdruck

- Klärung der Versicherung (Hausrat oder separate Kunstversicherung)

 

Kunst im Wohnzimmer platzieren: Wo ein Gemälde am stärksten wirkt

 

Die Bildmitte gehört auf etwa 145 bis 155 Zentimeter über dem Boden. Im Sitzbereich orientiert man sich besser an der Sitzposition: Das Zentrum des Werks sollte leicht unter der stehenden Augenhöhe liegen, damit es beim Sitzen wirklich ins Blickfeld fällt. Über einem Sofa oder Sideboard gilt ein Abstand von 20 bis 30 Zentimetern zwischen Möbeloberkante und Bildunterkante als bewährte Orientierung.

 

Für die Proportionen gibt es eine einfache Faustregel: Das Werk sollte ungefähr zwei Drittel der Breite des darunterstehenden Möbels einnehmen. Bei einem 200 Zentimeter breiten Sofa bedeutet das eine Bildbreite von etwa 130 bis 150 Zentimetern. Die häufigsten Fehler sind ein zu kleines Format für eine große Wand, ein zu großer Abstand zum Möbel und die Hängung direkt über einem Heizkörper, Letzteres beschädigt Originalwerke langfristig. Eine ruhige, einfarbige Wand ist die beste Kulisse für jedes starke Werk. Wer Originalgemälde für die Wohnung richtig in Szene setzen möchte, gewinnt durch diese einfachen Regeln sofort an Wirkung.

 

Hängungscheckliste: Das sollten Sie beachten

 

-- Bildmitte auf 145, 155 cm Höhe, im Sitzbereich entsprechend tiefer

-- Abstand zur Möbeloberkante: 20, 30 cm

-- Bildbreite entspricht ca. zwei Dritteln der Möbelbreite

-- Kein Hängen über Heizkörpern oder in direkter Sonneneinstrahlung

-- Einfarbige, ruhige Wandfläche als Hintergrund wählen

 

Kunstbeleuchtung und Hängung: Das stille Handwerk hinter der Wirkung

 

Beleuchtung ist kein optionales Zusatzthema. Sie entscheidet, ob ein Werk seinen vollen Charakter entfaltet oder flach wirkt. Für die Kunstbeleuchtung und Hängung gilt: Warmweißes Licht zwischen 2.700 und 3.000 Kelvin eignet sich gut für klassische und farblich warme Gemälde; wer Farben möglichst unverfälscht sehen möchte, wählt 3.000 bis 3.500 Kelvin. Der Farbwiedergabeindex sollte mindestens Ra 90 betragen, besser Ra 95 oder höher.

 

Abstrahlwinkel und Reflexionen gezielt steuern

 

Der Abstrahlwinkel macht den entscheidenden Unterschied: Ein Strahler im 30-Grad-Winkel auf das Bild gerichtet reduziert Reflexionen und lässt Textur sowie Farbtiefe sichtbar werden. Dimmbares Licht ist dabei kein Luxus, sondern praktischer Standard, besonders im Wohnzimmer. Direkte Sonneneinstrahlung ist der häufigste Schadensverursacher bei Originalwerken: UV-Strahlung bleicht Farben langfristig aus. Für empfindliche Arbeiten bietet Museumsglas zuverlässigen Schutz und reduziert gleichzeitig störende Spiegelungen.

 

Was beim Kauf eines Originals wirklich zählt

 

Ein verlässliches Echtheitszertifikat enthält den vollständigen Künstlernamen, Titel, Entstehungsjahr, Technik, Maße und eine ausdrückliche Erklärung, dass es sich um ein Original handelt. Entscheidend ist, wer dieses Zertifikat ausstellt: der Künstler selbst, seine Galerie oder ein anerkannter Sachverständiger. Ein Zertifikat allein ist kein Garantieschein, seine Aussagekraft hängt wesentlich von der Verlässlichkeit des Ausstellers ab.

 

Der Kaufvertrag sollte Echtheit und Provenienz ausdrücklich als Vertragsbestandteil festhalten, nicht nur in einer begleitenden E-Mail. Warnzeichen sind fehlende Rückseitenfotos, Zeitdruck beim Kauf, unklare Verkäuferidentität und nur mündliche Echtheitszusagen. Nach dem Kauf empfiehlt sich die Anmeldung in der Hausratversicherung; ab einem bestimmten Wert ist eine separate Kunstversicherung die bessere Wahl. Zeitgenössische Kunst für Zuhause stellt damit nicht nur einen emotionalen, sondern auch einen finanziell schützenswerten Wert dar.

 

Originalkunst im Wohnraum: Eine Entscheidung für Jahrzehnte

 

Wer bewusst wählt, was täglich im Blickfeld bleibt, verändert damit auch, wie er den Raum und sich selbst darin erlebt. Originalkunst im Wohnraum zu wählen bedeutet, sich dauerhaft für etwas zu entscheiden, das wächst, mit den eigenen Erfahrungen, Stimmungen und Lebensabschnitten.

Die Werke von RIECKER.ART, Matthias Riecker entstehen mit genau diesem Gedanken: als offene Resonanzräume für private Wohnräume, die nicht dekorieren, sondern bleiben. Wer mehr über die Arbeiten und den künstlerischen Ansatz erfahren möchte, ist eingeladen, direkt Kontakt aufzunehmen.

Wollen Sie Infos und Einladungen zu Ausstellungen (Previews, Vernissagen)?

Logo von Die Spinne - Network of Artist
Logo von Ich bin PULSIV

Copyright © 2026 Riecker Art

The texts were created using both human and artificial intelligence.

Impressum - Datenschutz

bottom of page